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Anläßlich des 100 Todesjahres des bayerischen Prinzregenten Luitpold, dem Namensgeber unserer Schule, fand am 12.12.2012 ein Backwettbewerb der 8ten Klassen der Prinzregententorte statt. Diese ist eine hauptsächlich in Bayern verbreitete Köstlichkeit, die aus mindestens sechs dünnen Böden und Schokoladenbuttercreme besteht. Außen ist sie mit einem Schokoladenguß überzogen. Die Frage, wer die Torte kreiert hat, ist bis heute umstritten.

Laut einigen Quellen war die Schokoladentorte mit neun Böden herzustellen, wobei jeder Boden für eines der Kinder Ludwig I stand. Ab 1911 wurde sie überwiegend mit acht Böden, für die damaligen acht, seit 1918 mit sieben Böden, die die sieben Regierungsbezirke symbolisieren sollen, gebacken. Auch für die Dicke des Schokoladengusses sowie die Größe gibt es genaue Kriterien, weiter für die Konsistenz und den Geschmack, wie uns Frau Weber von Cafe Luitpold berichtete.

Aber um es vorweg zu nehmen, für die siebenköpfige Jury war es extrem, um den Juryvorstand Herrn Hieronymus zu zitieren: „challenging“ aus 19 Torten die Siegerin zu küren. Nicht nur der Schokoladen- und Kaloriengehalt machte es schwer, auch die Güte der Torten war extrem hoch und die Unterschiede teilweise nur minimal. Nach den vorgegebenen Kriterien für das Aussehen (Schokoguss; appetitlich; Form), Originalität (6-8 Böden; Schokoladenbuttercreme; Schokoguss; Verzierung), Konsiszenz (bissfest; Verteilung) und den Geschmack (süß, aber nicht zu sehr; locker) waren Schulnoten von 1 bis 6 zu vergeben. Wobei sich schnell zeigte, das keine einzelne Note schlechter als 4 war. So lagen alle Bewertungen sehr eng beieinander und die Siegertorte gewann vor dem Verfolgerfeld nur mit geringem Abstand. Nachdem die Jury zum Verkosten die ersten Gabelstiche machten und sie sich zur Abstimmung zurückzog, durfte sich auch das begeisterte Publikum eine Meinung bilden. Das diese auch durchweg gut war, war an dem deutlichen Substanzverlust auf den Tellern zu erkennen. Dabei gab es durchweg zufriedene Gesichter. Zum Schluß wurden die Sieger gekürt und durften sich ihre redlich verdienten Preise abholen.

(Bericht: Dr. Franziska Beneke, Elternbeirat)

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